Freitag, 24. April

Wirf dein Herz in den Wind!

 

Was für ein Tag, die Sonne vergoldet die Welt, der Frühling ist da! Sie bringt Wärme und Licht ins Gezweig unserer Unsicherheiten und Ängste, unserer Fragen und unseres plötzlich so veränderten Alltags. - Sprachlos

 

Nach der hektischen Gelassenheit der ersten Tage ist nun, wenn sie heute den Text lesen, bereits ein Monat vergangen. Wie sich alles entwickelt – schwer zu wissen heute beim Schreiben, Ende März. 

 

Texte der bildenden Künstlerin Gisela Dreher-Richels sind mir in die Hände gekommen:

 

«Mitten im Lärm
 trifft dich
 die Stille

….»

 

In dieser Stille in sich hineinhorchen, ins Zwiegespräch kommen und lernen

 «……

Die schwirrenden Vögel der 

Gedanken einfangen 

ihnen Ruhe anbieten 

….» 

 

Gisela Dreher-Richels nimmt mit allen Sinnen auf und entwickelt aus diesen Eindrücken Wort-Bilder und Lautmelodien. Darin scheint man den Wind zu spüren, Flügelschlag zu hören und Duft und Geschmack von Erde wahrzunehmen.

 

 «in die Stille 

zu gehen 

ist 

schon ein Beginn»

 

Widerstand leisten gegen die Achtlosigkeit und Selbstverständlichkeiten, die unseren Umgang miteinander, mit unserem Innen und Außen kennzeichnen.

Aufmerksam schmecken und riechen, fühlen und horchen, schauen und staunen.

 

 «Traum für den Tag 

und 

Wachsein für Nacht 

und 

keine Trennung von 

Frage und Antwort 

................»

 

Wirf dein Herz in den Wind!

Ursula Bienz